Donnerstag, 26. Januar 2017

Wo im Gehirn Bedeutung entsteht.

aus nzz.ch, 26.1.2017, 18:09 Uhr

Eine Prise LSD entscheidet
Forschende der Uni Zürich haben herausgefunden, wie das Halluzinogen LSD das Gehirn dazu bringt, bestimmten Dingen und Erlebnissen mehr Relevanz beizumessen als normalerweise. Die Erkenntnis könnte auch helfen, psychische Krankheiten besser zu verstehen.

Die NZZ hat mir rückwirkend die Verbreitung ihrer Inhalte untersagt. Ich werde sie nach und nach von meinen Blogs löschen 
Jochen Ebmeier
Nota. - Hier geht es wohlbemrkt darum, "wie viel" jemandem etwas bedeutet - nicht darum, was es ('an sich') bedeutet. Es ist nicht eine Sache des 'Erkennens', sondern des 'Erlebens'. Nicht der Kognition, sondern des "Gemüts", möchte man sagen. Es ist aber auch eine Sache des Bewertens, und das betrifft das Erkannte sowohl wie das Erlebte. 

Im Experiment ging es um ästhetisches Erleben - da sind wahrnehmen und bewerten gar nicht zu untercheiden. Dass dabei das 'Gemüt' eine größere Rolle spielt als der (unterscheidende) Verstand, kann nicht überraschen. Wenn dasselbe Experiment mit dem Bewerten von rational Erkanntem gelänge, wäre es eine Revolution der Hirnforschung.
JE


 

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